Die Gesundheitshandwerke

Foto: www.amh-online.de

Die Gesundheitshandwerke in Deutschland, bestehend aus Augenoptikern, Hörakustikern, Orthopädieschuhmachern, Orthopädietechnikern und Zahntechnikern, versorgen die Bevölkerung mit individuell ausgewählten und angepassten Produkten und Dienstleistungen. Sie zählen überwiegend zu kleinen und mittleren Unternehmen. Deutschlandweit gibt es etwa 26.000 Betriebe der Gesundheitshandwerke, die als Arbeitgeber und Aus- sowie Fortbildungsbetrieb ca. 190.000 Menschen beschäftigen. Gesundheitshandwerker stellen Medizinprodukte handwerklich individuell für die Bedürfnisse der Patienten her und passen diese an (sog. Sonderanfertigungen). Neben der Auswahl und Anpassung des technischen Produktes, zeichnen sich die Gesundheitshandwerke durch einen hohen Dienstleistungsanteil aus.

Parlamentarisches Frühstück der Verbände der Gesundheitshandwerke am 9. November 2018 in der DPG

An einem historischen Datum haben die Verbände der Gesundheitshandwerke ein parlamentarisches Frühstück mit Abgeordneten des Deutschen Bundestags in der Parlamentarischen Gesellschaft veranstaltet. Hauptthemen waren die Sicherung des Sozialrechts gegenüber (vermeintlichen) europarechtlichen Vorgaben sowie die mittelstandfreundliche Umsetzung der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR). Zu beiden Schwerpunkten wurden Positionspapiere verabschiedet, die nachfolgend heruntergeladen werden können.

 

Verbände der Gesundheitshandwerke kritisieren die geplanten HTA-Vorgaben der EU-Kommission

Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über die Bewertung von Gesundheitstechnologien und zur Änderung der Richtlinie 2011/24/EU vorgelegt. Derzeit wird der Kommissionsvorschlag in den Ausschüssen des Europäischen Parlaments beraten. Die Gesundheitshandwerke teilen die Zweifel des Deutschen Bundestags und des Deutschen Bundesrats an der vertraglichen Grundlage des  Kommissionsvorschlags. Die vorgesehene Vereinheitlichung der Bewertung von Arzneimitteln und Medizinprodukten stellt einen Eingriff in die nationale Zuständigkeit der Mitgliedstaaten für die Festlegung und Organisation ihres Gesundheitswesens und der medizinischen Versorgung dar und kann zu einer Verschlechterung der Versorgungsqualität führen. Eine ausführliche Stellungnahme kann nachfolgend heruntergeladen werden.

Stellungnahme der Gesundheitshandwerke herunterladen

Verbände der Gesundheitshandwerke lehnen Forderungen der DAkkS zur Präqualifizierung von Leistungserbringern ab!

Die Verbände der Gesundheitshandwerke lehnen die Forderungen der DAkkS für das konkrete Präqualifizierungsverfahren sowohl aus rechtlichen wie sachlichen Gründen ab. Nicht die DAkkS ist für die Qualität der Hilfsmittelversorgung verantwortlich, sondern die gesetzlichen Krankenversicherungen mit ihren Vertragspartnern. Weitere Informationen können der kürzlich verabschiedeten Resolution entnommen werden.

Resolution herunterladen

Bei den Gesundheitshandwerken ist die Digitalisierung in den besten Händen!

Die nächste Generation. Wir zeigen was kommt. lautet das Motto der diesjährigen Internationalen Handwerksmesse (IHM 2018) in München. Und genau das präsentieren auch die Gesundheitshandwerke. Auf Einladung des Wirtschaftsministeriums zeigen die fünf Gewerke auf dem Messestand des Ministeriums, dass sie es sind, die im Gesundheitswesen die Schnittstelle zwischen Technik und Mensch im Zeitalter der Digitalisierung bilden.

Pressemeldung zur IHM 2018 zum Herunterladen

Die Gesundheitshandwerke 2018 Imagebroschüre zum Herunterladen

 

 

News

100 Jahre Orthopädieschuhtechnik - Warum versorgen wir wieder Kriegsopfer und Flüchtlinge???  

Positionspapier 2018

Die Gesundheitshandwerke haben ihr diesjähriges Positionspapier verabschiedet. Die Themen lauten:

1. Versorgungssicherheit auch im digitalen Gesundheitswesen gewährleisten 
2. Gesundheitshandwerke müssen stärker in der Selbstverwaltung beteiligt werden 
3. Hilfsmittelreform muss nachgesteuert werden 
4. EU-Medical-Device-Regulation (MDR) als neuen europäischen Rechtsrahmen nutzen 
5. Zahnärztliche MVZ müssen aufgegeben werden  
6. Meisterprinzip im gefahrengeneigten Handwerk muss für alle gelten  

Das Positionspapier kann nachfolgend heruntergeladen werden.

Positionierung der Gesundheitshandwerke zum Gesetzentwurf des Heil- und Hilfsmittelverordnungsgesetzes

Die Gesundheitshandwerke haben sich zum Gesetzentwurf der Bundesregierung des Heil- und Hilfsmittelverordnungsgesetzes positioniert.

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Positionierung zum Gesetzentwurf des Heil- und Hilfsmittelverordnungsgesetzes
(PDF)
November 2016: Die Gesundheitshandwerke haben sich zum Gesetzentwurf der Bundesregierung des Heil- und Hilfsmittelverordnungsgesetzes positioniert.


Gesetzentwurf
(PDF)

Parlamentarischer Abend der Gesundheitshandwerke 2017

Der Gesundheitsminister zu Gast bei den Gesundheitshandwerken 

Ende Mai 2017 fand in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin der Parlamentarische Abend der Gesundheitshandwerke statt. Das Spitzentreffen diente bereits zum vierten Mal als Austauschort der wesentlichen Akteure aus Politik und Selbstverwaltung im Gesundheitswesen. In diesem Jahr war der Bundesminister für Gesundheit, Hermann Gröhe, Hauptgast der Veranstaltung. Die Vertreter des Ehrenamts der Gesundheitshandwerke bedankten sich beim Gesundheitsminister für die vielen wichtigen Regelungen, die hinsichtlich der Verbesserung der Versorgungsqualität und Rechtssicherheit in dieser Legislaturperiode verabschiedet wurden. Sie nutzten die Gelegenheit aber auch, um ihre Anliegen zur Weiterentwicklung des Gesundheitswesens für die kommende Bundesregierung zu formulieren, wie sie im jüngst vorgestellten Positionspapier 2017 zu finden sind.

Der Bundesminister für Gesundheit, Hermann Gröhe, mit den Spitzen des Ehren- und Hauptamtes der Verbände der Gesundheitshandwerke.

ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer begrüßt die Gäste des Parlamentarischen Abends, im Hintergrund der Bundesminister für Gesundheit, Hermann Gröhe.


Quelle: ZDH/Agentur Bildschön

Das ITB hat den Forschungsbericht über die Gesundheitshandwerke fertiggestellt

Die Publikation stützt sich auf die Befragung von Experten (Unternehmer und Vertreter von Verbänden) aus allen Gesundheitshandwerken und beleuchtet die derzeitige demografische Situation, deren Bedeutung für die Gesundheitshandwerke und geht auf die Rolle anderer gegenwärtiger Wandlungsprozesse und Trends wie die fortschreitende Digitalisierung oder das gestiegene Gesundheitsbewusstsein ein.

Die Untersuchung wurde von den ITB-Mitarbeiterinnen Dana Keller und Anja Baumann im Rahmen des Forschungs- und Arbeitsplans 2014/2015 des DHI erstellt. Der vollständige Titel lautet: Bedeutung der demografischen Entwicklungen für die Gesundheitshandwerke - Chancen, Risiken und Konsequenzen für die Gesundheitshandwerke und Handwerkspolitik.

Forschungsbericht zum Herunterladen

Stellungnahme zum Referentenentwurf des BMJ für ein Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat Anfang Februar 2015 den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen vorgelegt (StGB-RefE). Der Gesetzentwurf entspricht allgemein den Vorgaben des Koalitionsvertrags.

Eine Verschärfung der Korruptionsbekämpfung im Gesundheitswesen ist aus Sicht des ZDH und der Gesundheitshandwerke zu begrüßen. Die geplante Schaffung eines Straftatbestands der Bestechlichkeit und Bestechung im Gesund-heitswesen in der vorliegenden Form entspricht grundsätzlich einer seit langem erhobenen zentralen Forderung nach Ausweitung von Anti-Korruptionsregelungen und damit mehr Gerechtigkeit im Gesundheitswesen.

Stellungnahme zum Referentenentwurf des BMJ für ein Gesetz zur Bekämpfungvon Korruption im Gesundheitswesen

ZDH Stellungnahme BMJV zur Bekämpfung der Korruption
(PDF)
April 2015: Die Stellungnahme erfolgt im Namen des Zentralverbands des Deutschen Hand-werks (ZDH) und der Verbände der Gesundheitshandwerke (ZVA, BIHA, BIV OT, ZVOS und VDZI)


Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein GKV-Versorgungsstärkungsgesetz

Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz - GKV-VSG) vorgelegt. Der Gesetzentwurf entspricht allgemein den Vorgaben des Koalitionsvertrags.

ZDH Stellungnahme herunterladen

ZDH Stellungnahme GKV-VSG Kabinettsentwurf
(PDF)
März 2015: Die Stellungnahme erfolgt im Namen des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Verbände der Gesundheitshandwerke (ZVA, BIHA, BIV OT, ZVOS und VDZI)


Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA)
www.zva.de

Bundesinnung der Hörakustiker KdöR (biha) www.biha.de

Bundesinnungsverband Orthopädietechnik (BIV OT)  www.ot-forum.de

Zentralverband Orthopädieschuhtechnik (ZVOS)  www.zvos.de

Verband Deutscher Zahntechniker Innungen (VDZI)  www.vdzi.de

Ihr Ansprechpartner

Torben Vahle
Arbeitsgemeinschaft der Gesundheitshandwerke
Tel: +49 30 20619-188
Fax: +49 30 20619-59188
vahle(at)zdh.de