10.11.2017

ZDH-Geschäftsführer Schulte zur Mindestlohn-Kommission

Statement von ZDH-Geschäftsführer Karl-Sebastian Schulte zur Mindestlohn-Kommission und Äußerungen von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, den Mindestlohn auf 12 Euro anzuheben.

"Diese Äußerung ist für einen ehemaligen Bundesarbeitsminister abenteuerlich. Ein solcher Sprung würde die bestehenden Beschäftigungs-Erfolge gefährden und ginge zulasten der Allerschwächsten am Arbeitsmarkt. Herr Scholz missachtet die Unabhängigkeit der Mindestlohn-Kommission und die dortige Rolle der Sozialpartner, die sich bei Anpassungen allein an der Tariflohnentwicklung zu orientieren haben. Der deutsche Mindestlohn ist eine rote Linie nach unten und kein Living-Wage-Konzept. Er wurde so auf Betreiben und mit den Stimmen der SPD beschlossen. Das scheint Herr Scholz verdrängt zu haben."

Teile dieses Statements erschienen am 9. November 2017 in der Wirtschaftswoche.