19.09.2017

ZDH | Wir brauchen ein starkes Europa!

„Das „Projekt Europa“ verdient geschützt und weiterentwickelt zu werden,“ so ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer. „Denn es hat uns in Deutschland wie in allen beteiligten Ländern Frieden, Sicherheit und großen Wohlstand gebracht. Sorge bereitet mir deshalb die wachsende Tendenz zur Abschottung. Der Brexit ist nur ein Beispiel.

Für aktuelle Herausforderungen wie die Energieversorgung, die Digitalisierung, Sicherheitspolitik, den Umgang mit den globalen Migrationsbewegungen und internationalen Handel gibt es keine nationalstaatlichen Lösungen. Sie brauchen ein starkes Europa, das weiter zusammenwächst. Das ist gerade auch im Interesse des Mittelstandes. So sollte Energie eine Europa-Angelegenheit werden. Gerade in der Stromversorgung würde ein reibungsloser, grenzüberschreitender Stromhandel die Versorgungssicherheit der europäischen Länder stärken. Wir brauchen eine europäische Agenda zur Fachkräftesicherung. Und wir brauchen schnelles Internet und die europaweite Weiterentwicklung digitaler Infrastruktur.

Europa ist für uns Vielfalt, zugleich aber auch der Respekt vor nationalen Regelungen und Besonderheiten. In diesem Sinne sind wir gegen Eingriffe in die nationalen Kompetenzen zur Berufsregulierung und zum Arbeitsmarktzugang, denn sie widersprechen dem Subsidiaritätsprinzip.
Das Handwerk ist für ein Europa, das groß ist in den großen Fragen und sich klein macht in den kleinen Fragen.“ Den Beitrag zum Nachlesen finden Sie hier.