12.10.2016

Unternehmer treffen EU-Parlamentarier

750 Unternehmer, vier Themen, viele Teilnehmer – am 13. Oktober findet das 4. Europäische Parlament der Unternehmen statt. Für einen Tag nehmen 750 Unternehmer aus den 28 EU-Mitgliedstaaten unter dem Motto: "Business needs Europe – Europe needs Business" die Rolle ihrer nationalen Abgeordneten ein.

Aus Deutschland werden 96 Unternehmer aus Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistungen die Plätze der deutschen Europaparlamentarier im "Hemicycle" einnehmen. Sie diskutieren dort über europapolitische Themen wie Handelspolitik, Binnenmarkt, Nachhaltigkeit und Bildung. Konkret wird es darum gehen, wie KMU ein stärkeres Mitspracherecht in der EU-Handelspolitik erhalten, wie der europäische Binnenmarkt besser integriert wird, oder inwieweit Unternehmen Flüchtlinge als Praktikanten oder Auszubildende beschäftigen würden.

„Die konkreten Vorteile des Binnenmarktes für die Wirtschaft, aber auch für das Leben jedes Einzelnen müssen gerade wir Unternehmer klarer machen. Nur so können wir die gewaltige Aufgabe stemmen, das Vertrauen in Europa wiederzugewinnen“, sagt Eric Schweitzer, DIHK-Präsident.

"Entscheidungen auf Europa-Ebene wirken sich oft direkt auf den Arbeitsalltag der Handwerksbetriebe aus. Umso wichtiger ist es, dass Europaabgeordnete die Unternehmer-Perspektive aus erster Hand erfahren", sagt ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer.

An Gelegenheit zum Austausch mit den Vertretern der EU-Institutionen wird es nicht mangeln. So finden die Diskussionen der Unternehmerinnen und Unternehmer im „Hemicycle" unter den Augen zahlreicher „echter“ Europaabgeordneter statt, die die Debatten begleiten. Ebenso werden Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, und Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, erwartet.

Auch der im Rahmenprogramm der deutschen Delegation stattfindende Parlamentarische Abend, an dem u.a. EU-Kommissar Günther Oettinger und der Vizepräsident des Europaparlaments, Rainer Wieland, teilnehmen werden, dient dem gegenseitigen Verständnis und dem Bekenntnis zu Europa. Die Unternehmerinnen und Unternehmer wissen, dass sie angesichts der derzeitigen Krisen der EU um Unterstützung für ein gemeinsames Europa in ihren Heimatländern werben müssen.

Das Programm und weitere Informationen zum EPdU finden Sie auf Englisch unter:

http://www.parliament-of-enterprises.eu/

Gemeinsame Presseerklärung zum Herunterladen