08.07.2016

Erbschaftssteuer: Handwerk beklagt Rechtsunsicherheit

Zur Entscheidung des Bundesrates zur Reform der Erbschaftssteuer erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

„Das Handwerk ist sehr enttäuscht, dass die Länder ihre Zustimmung zur Erbschaftsteuerreform verweigern. Der Zustand der Rechtsunsicherheit bleibt damit für die Unternehmen bestehen. Das  erschwert die Betriebsnachfolge nochmals gravierend. Wir fordern die Länder dringend auf, nun schnell in ein Vermittlungsverfahren einzutreten und möglichst rasch eine Einigung zu erzielen. Dabei dürfen keinesfalls parteipolitische Motive im Vordergrund stehen. Im Interesse der Betriebe und ihrer Arbeitnehmer fordern wir alle Beteiligten auf, eine sachgerechte Lösung anzustreben. Mit Blick auf die am 30.Juni abgelaufene Frist erwarten wir, dass ein Vermittlungsverfahren während der Sommerpause angesetzt wird.“