Förderung von KWK-Anlagen in kleinen und mittleren Berliner Unternehmen

Speziell für kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Berlin besteht seit dem 13. Juli 2012 die Möglichkeit, einen Investitionszuschuss für KWK-Anlagen mit einer Leistung von 20 bis 50 kWel durch das Berliner Umweltentlastungsprogramm (UEP II) zu erhalten. Bei einer durchschnittlichen Förderquote von voraussichtlich 29 Prozent und einem Fördervolumen von 1 Million Euro sollen circa 20 BHKW gefördert werden. Ein Viertel der Fördersumme ist zunächst Anlagen vorbehalten, die mit Biogas oder Holz bzw. Holzpellets betrieben werden. Es werden spezielle technische Anforderungen beispielsweise an den Jahresnutzungsgrad und den elektrischen Wirkungsgrad der KWK-Anlage gestellt. Der Zuschuss erfolgt ausschließlich als eine De-minimis Förderung. Anträge sind spätestens bis zum 30. November 2012 zu stellen.

Eine Kumulation mit anderen Förderungen ist mit Ausnahme der zu beantragenden Investitionszulage nicht möglich, welche allerdings direkt mit dem Investitionszuschuss des UEP II verrechnet wird. Vergütungsansprüche aus dem KWKG und dem EEG werden nicht als Förderung angerechnet und können uneingeschränkt geltend gemacht werden.

Weitere Informationen erhalten Sie hier