13.12.2019

Politik für das Handwerk

ZDH
Foto: ZDH/Boris Trenkel

Auf dem Deutschen Handwerkstag am 12. und 13. Dezember 2019 in Wiesbaden hat ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer einen handwerkspolitischen Bericht für die abgelaufene Amtsperiode gehalten.

In seiner Rede sprach Präsident Wollseifer von einem "erfolgreichen Weg für das deutsche Handwerk". Über 600 Milliarden Euro Umsatz im abgelaufenen Jahr, 4 Prozent Wachstum im laufenden Jahr – "wir sind der Stabilisator und der Motor für die Gesamtwirtschaft", so Wollseifer. Als handwerkspolitische Erfolge nannte er insbesondere die Wiedereinführung der Meisterpflicht, die Fortschritte bei der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung und die neuen Berufsbezeichnungen für die höhere Berufsbildung.

An die Adresse der Bundesregierung richtete der ZDH-Präsident die klare Erwartung, endlich zur Sacharbeit zurückzukehren. Wollseifer: "Schluss mit den Personaldebatten, Schluss mit den Querelen. Es gibt eine Verantwortung für die politische Stabilität in unserem Land. Und die muss endlich wieder wahrgenommen werden." Die ständige Selbstbeschäftigung lähme die Politik, und das werde von den Menschen abgestraft.

Rede zum Herunterladen

ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer: Politik für das Handwerk
(PDF)
Deutscher Handwerkstag (Wiesbaden, 12. Dezember 2019)