Restaurator im Handwerk

Grundlage der Fortbildungsmaßnahme Restaurator im Handwerk sind die jeweiligen Prüfungsordnungen für die einzelnen Handwerksberufe. Die Prüfungsordnungen wurden vom Zentralverband des Deutschen Handwerks, den betroffenen zentralen Fachverbänden und den Gewerkschaften erarbeitet und abgestimmt. Die Einsetzung von Prüfungsausschüssen und die Abnahme von Prüfungen zum geprüften Restaurator im Handwerk ist ausschließlich Sache der Handwerkskammern. Deren Vollversammlungen verabschieden die Prüfungsordnungen, die dann von dem zuständigen Landesministerium als oberste Aufsichtsbehörde zu genehmigen sind.

An Prüfungen zum Restaurator im Handwerk können nur solche Personen teilnehmen, die über einen Meisterbrief verfügen oder einem Meister gleichgestellt sind, d. h. bereits die höchste im Handwerk zu vergebene Qualifikation - den Meistertitel - erreicht und sich auf dem Weg dahin in ihren Lehr- und Gesellenjahren qualifizierte fachpraktische Fähigkeiten in der handwerklichen Denkmalpflege angeeignet haben.

Die zusätzliche Berufsbezeichnung ist nur im Zusammenhang mit dem jeweiligen Handwerksberuf zu führen, z. B. Restaurator im Tischlerhandwerk, "Restaurator im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk usw..

Die Rahmenlehrpläne und Prüfungsordnungen zum Restaurator im Handwerk regeln die Fortbildungsinhalte, die laufend mit den Forderungen der Denkmalpflege abgestimmt werden.

Zum Download - Prüfungsordnungen im Handwerk