26.08.2019

Baltische Staaten: Geschäftschancen bei technischer Planung und Bauausführung von Großprojekten

Die baltischen Staaten Estland (+ 2,2 %), Lettland (+ 1,2 %) und Litauen            (+ 1,3 %) haben im vierten Quartal 2018 das höchste Wirtschaftswachstum in der EU und Eurozone verzeichnet.

In Zeiten wachsender globaler Handelskonflikte profitieren die drei Staaten von einer starken Binnennachfrage. Die Konsumlaune bleibt ungebrochen groß, die Verbraucherzuversicht befindet sich auf einem Rekordhoch. 2019 wird der Privatkonsum voraussichtlich um 3,8 % steigen wie bereits im Vorjahr. Außerdem sind die drei baltischen Länder Vorbilder für Wirtschaftsreformen, sie investieren auch weiterhin erheblich in eine bessere Infrastruktur und qualifiziertes Personal.

Für die relativ kleinen Staaten spricht nicht nur ihre innovative Grundhaltung, sie eignen sich auch hervorragend als Testmärkte für neue Produkte und Dienstleistungen. Mit ihrer Offenheit gegenüber deutschen Partnern, Produkten und Dienstleistungen versprechen sie interessante Neugeschäfte für kleine und mittlere Unternehmen. Für deutsche Unternehmen auf der Suche nach Geschäftschancen im Baltikum ist aktuell insbesondere das milliardenschwere Schienenprojekt Rail Baltica interessant. Es verbindet nicht nur die drei baltischen Hauptstädte untereinander, sondern ermöglicht auch den Anschluss an das westeuropäische Schienennetz. Geschäftschancen gibt es dabei in der in der technischen Planung sowie auch in der Bauausführung.

Quellen: Nachrichten für Außenhandel Nr. 126 vom 4. Juli 2019;
                www.ahk-balt.org; News vom 18. März 2019