14.05.2018

Neue EU-Richtlinie für mehr Sicherheit bei elektronischen Zahlungen

Seit dem 13. Januar müssen alle EU-Mitgliedstaaten die überarbeitete Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) anwenden. Die Richtlinie ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem digitalen Binnenmarkt in der EU. Mit ihr sollen elektronische Zahlungen für die europäischen Verbraucher günstiger, einfacher und sicherer werden. Kreditinstitute sind verpflichtet, anderen Finanzdienstleistern im Kundenauftrag automatisierten Zugriff auf deren Konten zu gewähren.

Mit dem Inkrafttreten der PSD2 werden Aufschläge bei Zahlungen mit Verbraucherdebit- und -kreditkarten abgeschafft. Damit sollen Verbraucher in der EU jährlich um rund 550 Mio. EUR entlastet werden. Zudem werden sie bei Zahlungen besser geschützt, beispielsweise durch eine auf 50 EUR reduzierte Haftung für nicht autorisierte Zahlungen und ein bedingungsloses Erstattungsrecht für Lastschriften in Euro.

Quelle: EU-Nachrichten Nr. 1 vom 18. Januar 2018