17.12.2018

Instrumente der EU erleichtern Marktzugang für KMU

Der Jahresbericht der Europäischen Kommission kommt zu dem Ergebnis, dass die europäischen Exporteure die Möglichkeiten der EU-Handels-abkommen nicht ausreichend ausschöpfen.

Der Bericht über die Entwicklungen des vergangenen Jahres zeigt, dass der Handel mit den Vertragsparteien weiter zugenommen hat. Die Ausfuhren nach Südkorea stiegen 2017 um mehr als 12 %, nach Kolumbien um mehr als 10 % und die Exporte nach Kanada in den neun Monaten nach Inkrafttreten des Ceta-Abkommens um 7 %. Unternehmen wurde zudem die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen in Georgien, Moldau und der Ukraine erleichtert.

Damit vor allem KMU das Potenzial der Abkommen in vollem Umfang ausschöpfen können, unterstützt die Kommission zusammen mit den Mitgliedsstaaten und den Unternehmensnetzen diese verstärkt, unter anderem mit Instrumenten wie der Marktzugangsdatenbank MADB (http://madb.europa.eu/madb/indexPubli.htm) und dem Trade Helpdesk (http://trade.ec.europa.eu/tradehelp/) sowie einer „Schritt-für-Schritt-Anleitung“ für Unternehmen, welche die Möglichkeiten der jüngsten Handelsabkommen mit Kanada und Japan optimal nutzen wollen (https://www.nks-kmu.de/teilnahme-checkliste-antrag.php).

Quelle: Nachrichten für Außenhandel Nr. 215 vom 7. November 2018