05.09.2018

PEPP: Wirtschaftsausschuss des EP stimmt für Berichtsentwurf

Am 3. September hat der Ausschuss für Wirtschaft und Währung des Europäischen Parlaments für das neue private Altersvorsorgeprodukt der EU (PEPP) gestimmt. Der Berichtsentwurf der niederländischen Abgeordneten Sophie in't Velt (linksliberale D 66) wurde mit 29 zu 10 Stimmen (17 Enthaltungen) angenommen.

Die wichtigsten Inhalte

PEPP (Pan-European Personal Pension Product) soll innerhalb der EU grenzüberschreitend mitnehmbar sein. Es braucht eine Zulassung der europäischen Aufsichtsbehörde EIOPA. PEPP-Sparer sollen das Recht bekommen, schnell und zu geringen Kosten ihren Anbieter zu wechseln. Es soll insgesamt fünf verschiedene Risikoklassen geben. Bei der Option mit dem geringsten Risiko soll in jedem Fall das eingezahlte Kapital gesichert werden. Die Verwaltungskosten sollen jährlich 1 % des eingezahlten Kapitals nicht übersteigen.

Nächste Schritte:

Das Plenum des Europäischen Parlaments wird voraussichtlich nächste Woche final über den Berichtsentwurf abstimmen. Wird der Text dann angenommen, können die Trilogverhandlungen des Europaparlaments mit der EU-Kommission und der österreichischen Ratspräsidentschaft beginnen.