24.01.2019

Kindergeld-Indexierung: EU-Kommission leitet Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich ein

Die EU-Kommission hat am 24. Januar ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich eingeleitet. Grund ist, dass Wien seit dem 1. Januar Familienbeihilfen und einschlägige Steuerermäßigungen an die Lebenshaltungskosten im Wohnsitzland des Kindes anpasst.

Für Eltern, die in Österreich arbeiten, deren Kinder aber weiterhin in Polen, der Slowakei oder Ungarn leben, hat das deutliche Kürzungen zur Folge. Das österreichische Parlament hatte die sogenannte Kindergeld-Indexierung bereits im Oktober 2018 beschlossen.

Österreich hat nun zwei Monate Zeit, um auf die Anmerkungen der Kommission zu reagieren.