04.12.2018

ESF+: Beschäftigungsausschuss des Europaparlaments stimmt für Berichtsentwurf

Der Beschäftigungsausschuss des Europäischen Parlaments (EMPL) hat am 3. Dezember für den Berichtsentwurf der spanischen Berichterstatterin Verónica Lope Fontagné (EVP) zum Europäischen Sozialfonds (ESF +) gestimmt.

Sämtliche Kompromissänderungsanträge wurden angenommen. Der ZDH hatte sich im Vorfeld mit seinen Forderungen eingebracht. Das sind die wichtigsten Ergebnisse: 

- Verankerung des Begriffs "lebenslanges Lernen" zur Verbesserung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen.

- Der ESF+ soll Maßnahmen fördern, die den Übergang junger Menschen von Ausbildung in Beschäftigung vereinfachen.

- Werbung für das duale Ausbildungssystem.

- Die Berichtspflichten sollen so einfach gehalten werden wie möglich.

Der ZDH konnte sich mit seiner Forderung durchsetzen, die Berichtspflichten zu verringern. Positiv ist zudem die Verankerung des Begriffs "lebenslanges Lernen" und das Ziel, den Übergang von der Ausbildung in den Beruf zu vereinfachen. Das Plenum wird voraussichtlich am 15. Januar 2019 über den Bericht abstimmen.