Bildungspolitische Positionen

Der ZDH positioniert sich zu bildungspolitischen Fragestellungen der beruflichen Weiterbildung und trägt mit Stellungnahmen, eigenen Konzepten und Kompaktinformationen zur Meinungsbildung bei. Ziel ist die Stärkung der beruflichen Bildung.

   

ZDH-Positionen: Positionspapiere, Stellungnahmen und Konzepte zur beruflichen Weiterbildung

 

 

ZDH-Statements: Interviews und Reden zur beruflichen Weiterbildung

    

Aufstiegs-Bafög

7. November 2019

„Die im Gesetzentwurf für die 4. AFBG-Novelle vorgesehenen Verbesserungen für die Aufstiegsförderung senden ein positives Signal an beruflich Qualifizierte, die sich durch Angebote der Höheren Berufsbildung zu Fach- und Führungskräften weiterbilden möchten.

Bei der dem Handwerk besonders wichtigen Kostenübernahme bleibt der Entwurf leider noch hinter den Erwartungen zurück. Denn nach wie vor verbleiben Kosten bei denjenigen, die an Fortbildungskursen und –prüfungen der Höheren Berufsbildung teilnehmen. Studium und Universitätsprüfungen sind in Deutschland kostenlos, daher sollte der Staat auch die Kosten für Fortbildungskurse und -prüfungen der Höheren Berufsbildung komplett übernehmen."

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Wiedereinführung der Meisterpflicht

2. Januar 2019 

"Wir wollen die Wiedereinführung der Meisterpflicht in den zulassungsfreien Gewerken, weil das wieder zu mehr Wettbewerbsgerechtigkeit und zu fairen Marktbedingungen führen würde. In den zulassungsfreien Gewerken wie beispielsweise Fliesenleger kann seit der Deregulierung jeder einfach loslegen, ohne dass er dafür irgendeinen Qualifikationsnachweis vorlegen muss. Entsprechend weniger Menschen qualifizieren sich dort zum Meister weiter."

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Stärkung der Höheren Berufsbildung

3. September 2018

Das Konzept der Höheren Berufsbildung muss stärker vorangebracht werden, um eine lebendige Weiterbildungskultur in Deutschland zu etablieren. Hierzu forderte Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), die Bundesregierung während des „Zukunftsgesprächs“ in Meseberg auf. Gerade in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung sei dies ein „wirkungsvoller Hebel“ und setze wichtige Impulse für den Bereich der persönlichen Qualifizierung und Kompetenzentwicklung.

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Berufsbildungspakt

13. August 2018

"Wir fordern, dass die Meisterausbildung und -prüfung vollständig kostenfrei ist – genauso wie auch das Studium bis zum Examen kostenfrei ist. Wer jetzt seinen Meister macht, bei dem können derzeit nur knapp zwei Drittel der Kurs- und Prüfungskosten gefördert werden. Den Rest müssen die angehenden Meister selbst übernehmen. Kein Pappenstil, wenn man bedenkt, dass es bis zu 15.000 Euro kosten kann, den Meister zu machen. Dabei müsste die Politik gar keine Milliardenbeträge einsetzen, um den Meister kostenfrei zu stellen, sondern es wären schätzungsweise etwa um die 60 Millionen Euro, die dafür nötig wären. Das sollte es unserer Gesellschaft schon wert sein, meisterliches Können auch für die Zukunft zu sichern, umso mehr wenn man gleichzeitig sieht, dass in den Hochschulpakt Milliarden fließen."

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Datenbank für Meisterprüfungsausschüsse

16. Mai 2018

„Die über 1.200 Meisterprüfungsausschüsse im Handwerk mit ihren rund 6.000 ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern sind ein ganz wesentliches und tragendes Element des Gesamtsystems der beruflichen Bildung. Sie tragen entscheidend dazu bei, die berufliche Bildung und Weiterqualifizierung am Laufen zu halten. Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz der Prüferinnen und Prüfer wäre die berufliche und betriebliche Ausbildung in Deutschland wohl kaum aufrecht zu erhalten“, betont Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH).

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