Bildungspolitische Positionen

Der ZDH positioniert sich zu bildungspolitischen Fragestellungen der beruflichen Weiterbildung und trägt mit Stellungnahmen, eigenen Konzepten und Kompaktinformationen zur Meinungsbildung bei. Ziel ist die Stärkung der beruflichen Bildung.

ZDH-Kompakt: Bildungspolitische Informationen zur beruflichen Weiterbildung

   

ZDH-Positionen: Positionspapiere, Stellungnahmen und Konzepte zur beruflichen Weiterbildung

 

 

ZDH-Statements: Interviews und Reden zur beruflichen Weiterbildung

    

2. Januar 2019 

Wiedereinführung der Meisterpflicht

"Wir wollen die Wiedereinführung der Meisterpflicht in den zulassungsfreien Gewerken, weil das wieder zu mehr Wettbewerbsgerechtigkeit und zu fairen Marktbedingungen führen würde. In den zulassungsfreien Gewerken wie beispielsweise Fliesenleger kann seit der Deregulierung jeder einfach loslegen, ohne dass er dafür irgendeinen Qualifikationsnachweis vorlegen muss. Entsprechend weniger Menschen qualifizieren sich dort zum Meister weiter."

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3. September 2018

ZDH fordert in Meseberg Stärkung der Höheren Berufsbildung

Das Konzept der Höheren Berufsbildung muss stärker vorangebracht werden, um eine lebendige Weiterbildungskultur in Deutschland zu etablieren. Hierzu forderte Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), die Bundesregierung während des „Zukunftsgesprächs“ in Meseberg auf. Gerade in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung sei dies ein „wirkungsvoller Hebel“ und setze wichtige Impulse für den Bereich der persönlichen Qualifizierung und Kompetenzentwicklung.

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13. August 2018

Wollseifer zum Berufsbildungspakt: "Da muss man auch über Geld sprechen."

Wir fordern, dass die Meisterausbildung und -prüfung vollständig kostenfrei ist – genauso wie auch das Studium bis zum Examen kostenfrei ist. Wer jetzt seinen Meister macht, bei dem können derzeit nur knapp zwei Drittel der Kurs- und Prüfungskosten gefördert werden. Den Rest müssen die angehenden Meister selbst übernehmen. Kein Pappenstil, wenn man bedenkt, dass es bis zu 15.000 Euro kosten kann, den Meister zu machen. Dabei müsste die Politik gar keine Milliardenbeträge einsetzen, um den Meister kostenfrei zu stellen, sondern es wären schätzungsweise etwa um die 60 Millionen Euro, die dafür nötig wären. Das sollte es unserer Gesellschaft schon wert sein, meisterliches Können auch für die Zukunft zu sichern, umso mehr wenn man gleichzeitig sieht, dass in den Hochschulpakt Milliarden fließen.

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16. Mai 2018

ZDH-Datenbank mit über 1.200 Meisterprüfungsausschüssen im Handwerk jetzt online

„Die über 1.200 Meisterprüfungsausschüsse im Handwerk mit ihren rund 6.000 ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern sind ein ganz wesentliches und tragendes Element des Gesamtsystems der beruflichen Bildung. Sie tragen entscheidend dazu bei, die berufliche Bildung und Weiterqualifizierung am Laufen zu halten. Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz der Prüferinnen und Prüfer wäre die berufliche und betriebliche Ausbildung in Deutschland wohl kaum aufrecht zu erhalten“, betont Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH).

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