Wege in Ausbildung für Flüchtlinge

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Die Integration von Geflüchteten und Zugewanderten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die unter anderem intensive Bemühungen zur Eingliederung in Ausbildung und Beschäftigung erfordert.

Mit der „Berufsorientierung für Flüchtlinge – BOF“ des Bundesbildungsministeriums werden junge Geflüchtete seit 2016 auf ihrem Weg in eine Ausbildung im Handwerk unterstützt. Während der bis zu 26-wöchigen BOF-Kurse lernen die Teilnehmenden Fachsprache und Fachkenntnisse für den angestrebten Ausbildungsberuf und werden von einer Begleiterin oder einem Begleiter individuell unterstützt. BOF-Kurse finden in Lehrwerkstätten und Betrieben statt.

Die bundesweite, regionale und thematische Vernetzung der BOF-Träger mit anderen Akteuren und Initiativen für Geflüchtete funktioniert in der Praxis sehr gut und trägt entscheidend zur Qualität der Integrationsprozesse bei. Bundesweit haben bisher 60 überbetriebliche Berufsbildungsstätten (ÜBS) BOF-Kurse durchgeführt und bislang rund 2.400 Geflüchtete (Stand: 1.3.2019) unterstützt.

Mit der am 5.4.2019 im Bundesanzeiger veröffentlichten Förderrichtlinie wird die Zielgruppe „Flüchtlinge“ auf „Zugewanderte mit migrationsbedingtem Förder- und Sprachunterstützungsbedarf“ erweitert.

Antragsberechtigt sind Träger von ÜBS oder Träger von damit vergleichbaren Berufsbildungsstätten.

Förderanträge können beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gestellt werden.

Projekthomepage: www.berufsorientierung-für-flüchtlinge.de