Außenwirtschaft im Handwerk

Das deutsche Handwerk richtet seinen Blick zunehmend auf ausländische Märkte. Gut 50.000 Handwerksunternehmen  verkaufen ihre Leistungen ins Ausland. Die Exportquote des Handwerks hat sich innerhalb der letzten 15 Jahre verdoppelt und verteilt sich jeweils zur Hälfte auf Produkte und Dienstleistungen. 

Entsprechend dieser Entwicklung werden die außenwirtschaftlichen Beratungskapazitäten innerhalb der Handwerksorganisation kontinuierlich ausgebaut. So unterstützen derzeit bundesweit über 90 Außenwirtschaftsexperten in den Handwerkskammern und Fachverbänden die Betriebe beim Schritt über die Grenzen.

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Die wichtigsten Absatzmärkte liegen in den europäischen Nachbarländern. 60 % des Auslandsumsatzes im Handwerk werden mit Produkten für den gewerblichen Bedarf in den Bereichen Maschinenbau, elektrotechnische Geräte und Einrichtungen sowie mit medizintechnischen Geräten erzielt. Den größten Auslandsumsatz erzielen die Feinmechaniker und Metallbauer; hohe Exportanteile weisen auch die Musikinstrumentemacher, Boots- und Schiffsbauer,  Chirurgiemechaniker, Edelsteingraveure und Landmaschinenmechaniker auf. 

Die Berater der Handwerksorganisation für außenwirtschaftliche Fragen sind in allen Regionen zu finden. Eine Übersicht mit den Kontaktdaten der Außenwirtschaftsberatungsstellen kann von dieser Seite herunter geladen werden.