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Erleichterungen bei der Kurzarbeit gehen am Handwerk vorbei

Der Ausschuss des Deutschen Bundestages für Arbeit und Soziales hat beschlossen, den Gesetzentwurf zur Einführung eines „Kurzarbeitergeldes plus“ zu unterstützen. „Die Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld gehen an den Bedürfnissen des Handwerks vorbei“, kritisiert der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Hanns-Eberhard Schleyer, gegenüber der Deutschen Handwerks-Zeitung (18. Juni 2009).  

"Die jüngsten Erleichterungen, die die Bundesregierung und der Gesetzgeber beim Kurzarbeitergeld beschlossen haben, gehen weitgehend an den Bedürfnissen der kleinen und mittleren Betriebe vorbei. Sowohl von der Verlängerung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld von 18 auf nun 24 Monate als auch von der Entlastung der Betriebe von den Sozialabgaben ab dem 7. Monat Kurzarbeit werden insbesondere größere Unternehmen profitieren. Die Zeche hierfür müssen die Beitragszahler, also neben den Arbeitnehmern vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen, zahlen.  

Das Handwerk fordert die Bundesregierung auf, stärker als bislang kleine und mittlere Betriebe in den Blick zu nehmen. So fordert der ZDH schon seit langem, kleine Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten ab dem ersten Tag Kurzarbeit von den Sozialabgaben zu entlasten."  


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