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ZDH-Zukunftsforum: Handwerk begrüßt Energiekonzept

Moderation
Die kleinen und mittleren Unternehmen des Handwerks leisten einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Sie verfügen über die notwendigen Kompetenzen bei der Entwicklung, der Beratung und der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen sowie bei Erneuerbaren Energien. Sie sind die Schnittstelle zwischen Industrie und Verbrauchern und sorgen dafür, dass Techniken zur rationellen Energieanwendung im Markt auch eingesetzt werden. Darüber hinaus tragen sie entscheidend zu mehr Wettbewerb auf den Energiemärkten bei, da sie die Energiebereitstellung stärker dezentralisieren.

Auf dem "Zukunftsforum 2010" im Haus des Deutschen Handwerks in Berlin begrüßt Handwerkspräsident Otto Kentzler daher das energiepolitische Konzept der Bundesregierung als "klares Bekenntnis für die herausragende Bedeutung der energetischen Gebäudesanierung zur Erreichung der Klimaschutzziele".

 

Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): "Für die angestrebte und notwendige Verdopplung der Sanierungsrate ist es erforderlich, die Fördermittel deutlich auszuweiten. Sie müssen auf dem Niveau von 2009 bleiben – nämlich bei rund 2 Milliarden Euro. Zudem muss die Förderung schon im kommenden Jahr deutlich nach oben angepasst werden. Es darf keinesfalls zu einem Förderloch kommen. Haus- und Wohnungsbesitzer planen Investitionen von einigen zehntausend bis hin zu vielen Millionen Euro - dafür brauchen sie dringend Verlässlichkeit und Stetigkeit in der energiepolitischen Gesetzgebung und der Förderung. Fehlt diese, bleiben die Investitionen auf der Strecke – und damit der Klimaschutz." (43 sec.)

Moderation
Kentzler fordert auch eine Diskussion über den im Entwurf des Energiekonzeptes enthaltenen "langfristigen Sanierungsfahrplan".

Otto Kentzler: "Planbarkeit, Verlässlichkeit und Einfachheit – das müssen die Ziele für die energiepolitische Gesetzgebung sein. Stopp-und-go-Förderung führt uns nicht zum Ziel."
(11 sec.)

Moderation
Auf Einladung des Handwerks diskutierten beim "Zukunftsforum Klimaschutz, Energie, Mobilität" in Berlin Bundesumweltminister Röttgen, der Klimaforscher Prof. Dr. Edenhofer, sowie Vertreter aus Politik und Ministerien und der handwerklichen Fachverbände.

 


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