[10.02.2009]

Investitionen in Bau und Infrastruktur sichern Arbeit und Ausbildung im Handwerk

17 Milliarden Euro an Investitionen in Infrastruktur und öffentliche Gebäude wollen Bund und Länder ausgeben, so steht es im zweiten Konjunkturpaket. Dieses wird aktuell in Berlin den Fachausschüssen des Deutschen Bundestages beraten. Wird das Handwerk davon profitieren? Können die Betriebe diese Investitionen tatsächlich stemmen? Werden neue Jobs geschaffen? Zu diesen Fragen Antworten von Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks.

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audio/x-mpeg Schleyer zu Investitionen 2 
(mp3 | 898.4 KB)

„Die Investitionen kommen zum richtigen Zeitpunkt. Denn die private Bautätigkeit verharrt auf sehr niedrigem Niveau und der Wirtschaftsbau leidet mittlerweile doch deutlich  unter der Krise. Die Betriebe bekommen nun die Chance, Arbeit und Ausbildung in Krisenzeiten zu sichern. Vor allem von den kommunalen Investitionen wird das Handwerk profitieren. Schulen, Schulsporthallen, Kindertagesstätten und Einrichtungen der Jugendarbeit müssen dringend saniert werden. Ich appelliere an Länder und Kommunen, die neuen Möglichkeiten des Vergaberechtes zu nutzen, damit das regionale Handwerk neue Aufträge erhält. Der Auftragsbestand im Handwerk reicht derzeit im Schnitt für fünf bis sechs Wochen. Die Betriebe haben also die Kapazitäten, um sofort zu beginnen, wenn die öffentlichen Aufträge schließlich ausgereicht werden“

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