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Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege in Sachsen vergeben
Für die vorbildliche Restaurierung seines „Hammerherrenhauses“ erhielt Dr. Götz Altmann aus Schwarzenberg am 27. Oktober 2006 auf der „denkmal“ in Leipzig den diesjährigen Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege. Gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Landes Sachsen, Professor Dr. Georg Milbradt, überreichten Joachim Dirschka, Mitglied des Geschäftsführenden Präsidiums und Präsident der Handwerkskammer Leipzig, und Professor Dr. Klaus Trouet, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Stiftung Denkmalschutz die Auszeichnung. Der zweite Preis ging an Dr. Angela Kayser aus Grimma für die Restaurierung der ehemaligen Jakobskapelle. Heike und Dr. Jens Wiedemann erhielten den dritten Preis für die Restaurierungsarbeiten an ihrer Villa in Radebeul. Außerdem wurden drei Sonderpreise vergeben.
„Die Preisträger stehen für das hohe denkmalpflegerische Niveau in Deutschland“, sagte Dirschka in seiner Festansprache. „Dabei geht es auch um den Fortbestand unserer kulturellen Identität und damit unserer Lebensqualität“.
Der "Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege" wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks verliehen. Der Preis wird jährlich in zwei Bundesländern ausgelobt und ist jeweils mit 15.000 Euro dotiert. Im Jahr 2006 wird er neben Sachsen auch in Hessen verliehen.
Bewerben können sich private Bauherren, die in den vergangenen fünf Jahren denkmalgeschützte Objekte von Handwerksbetrieben restaurieren ließen. Vorschläge für den Preis können von Bauherren, Handwerkern, Architekten und Denkmalpflegern eingereicht werden. Für 2007 sind die Bundesländer Thüringen und Bayern vorgesehen.
Ebenfalls auf der denkmal 2006 wurde der Bernhard-Remmers-Preis an das Berliner Unternehmen projects & plans vergeben für die erfolgreichen Sanierungsarbeiten der Gedächtniskirche in Berlin.


