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Kontinuierliche Zusammenarbeit

Die meisten Finanzinstitute stehen in einer engen Beziehung zu den Handwerks­organisationen. Diese regelmäßige und vertrauensvolle Zusammenarbeit hat sich insbesondere in schwierigen Gründungs- und Krisenfällen hervorragend bewährt.

 Die Beratungsstellen genießen bei den Firmenkundenbetreuern ein großes Anse­hen und haben dadurch häufig einen positiven Einfluss auf die Kreditentscheidung der Banken und Sparkassen. Daher verwenden die Beratungsstellen auch viel Zeit zur Kontaktpflege mit den für das Handwerk relevanten Finanzierungs- und Förderinstitutionen und verbessern dadurch die Zugangsmöglichkeiten zu Kredi­ten und Förderangeboten auch der Handwerksbetriebe, die nicht persönlich be­raten werden konnten.

 In vielen, insbesondere aufwändigeren Beratungsfällen wird auf das Angebot von freiberuflichen Unternehmensberatern zurückgegriffen. Diese Zusammenarbeit hat sich bewährt und wird tendenziell ausgebaut. Hieran wird deutlich, dass sich die Beratungsstellen der Handwerksorganisation nicht als Konkurrenz zum Frei­berufler, sondern als ideale, in ihren jeweiligen Funktionen und Möglichkeiten op­timal ergänzende Partner verstehen und von diesen als solche auch wahrge­nommen werden. Besondere Bedeutung dabei hat das Krisenmanagementin­strument „Runder Tisch“, das meistens in Kooperation mit der KfW, den Haus­banken und freiberuflichen Unternehmensberatern in vielen Handwerkskammern angeboten wird.


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