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Studien belegen Akzeptanz und Effizienz der Berater

Mitte der 90er Jahre führte der Zentralverband des Deutschen Handwerks in Zu­sammenarbeit mit dem EMNID-Institut eine Befragung bei rund 10.000 beratenen Unternehmen durch. 84 % der Betriebe zeigten sich zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit den Leistungen der Betriebsberater. Rund 3/5 aller Unternehmen planten, die organisationseigene Beratung künftig zumindest im gleichen Umfang wie bisher zu nutzen. Jedes fünfte Unternehmen wollte sogar die Serviceleistung verstärkt in Anspruch nehmen und lediglich 17 % der Befragten beabsichtigte, die Beratung seltener als bisher nachzufragen. Dabei begründeten nur 1 % der Un­ternehmen diese Entscheidung mit der Unzufriedenheit über die Beratungsleis­tung. Das ist angesichts des nicht zu vernachlässigenden Einflusses der „Che­mie“, die für eine erfolgreiche Beratung zwischen Unternehmer und Berater stim­men muss, ein hervorragendes Ergebnis.

In der Untersuchung wird unter anderem auch die Notwendigkeit bestätigt, den Unternehmen externes Fachwissen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Dabei ist es sowohl die spontane „Feuerwehrberatung“, die dem Unternehmen hilft, als auch die längerfristige Begleitung der Unternehmen durch spezialisierte Berater. Wichtig für den Handwerker ist der direkte Zugang zu einem vertrauenswürdigen, qualifizierten Gesprächspartner für die schnelle Problemlösung. Die Notwendig­keit eines Angebots zur regelmäßigen Betreuung der handwerklichen Unterneh­mer im Sinne eines Coachings erhält einen steigenden Stellenwert als wichtiges Instrument zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Konkurrenz ausländischer Unternehmer und Anbieter aus Industrie und Handel. 

Die vom bayerischen Wirtschaftsministerium 1999 mit einer weiteren Untersu­chung beauftragte PROGNOS AG hat insgesamt 1.618 Unternehmen nach der betriebswirtschaftlichen und technischen Betriebsberatung befragt. Die Ergeb­nisse waren ebenso erfreulich und ermutigend: 47 % der von einem betriebswirt­schaftlichen Berater beratenen Unternehmen bejahten vorbehaltlos, dass die Be­ratungen zur Problemlösung beigetragen haben. 43 % der Unternehmen taten dies mit Einschränkung und lediglich 10 % verneinten dies. Hervorzuheben ist, dass die betriebswirtschaftliche Beratung in 90 % der Fälle einen Beitrag zur Problemlösung leisten konnte. Mit anderen Worten, nur in 10% aller Fälle konnte nach Einschätzung der beratenen Betriebe keine konkrete Lösung erarbeitet wer­den. Bemerkenswert ist ferner, dass rund 87 % der Beratungen hinsichtlich einer Existenzgründung im Ergebnis tatsächlich zu einer Existenzgründung geführt ha­ben.


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