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Korruption in Osteuropa besonders hoch
Die Antikorruptionsorganisation Transparency International erstellt jährlich ein Ranking der korruptionsanfälligen Staaten. Der aktuelle Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) basiert auf einer Untersuchung in 180 Ländern, die den Grad der bei Beamten und Politikern wahrgenommenen Korruption aufgezeigt.
Die meisten Länder erzielten auf einer Skala von null (sehr korrupt) bis zehn Punkten (wenig korrupt) weniger als fünf Punkte. Im letzten Drittel liegen immer noch viele GUS-Staaten: Kasachstan hat sich um 25 Plätze verbessert und liegt nun auf Platz 120, Weißrussland auf Rang 151, Aserbaidschan hat sich um 15 Plätze auf Rang 158 verbessert. Abgerutscht sind Armenien (109, minus 11), die Ukraine (134, minus 12) und Tadschikistan (151, minus 7).
Die baltischen Staaten Estland und Litauen belegen mit 6,6 bzw. 4,9 Punkten obere Plätze, wohingegen Lettland von 5,0 auf 4,5 Punkte zurückgefallen ist. Slowenien liegt mit Platz 27 (6,6 Punkte) ebenfalls im vorderen Bereich. Ungarn rangiert vor Polen auf Platz 46 und erhielt wie im Jahr zuvor 5,1 Punkte, der Punktwert von Tschechien ist von 5,2 auf 4,9 gefallen.
Den letzten Platz im diesjährigen Bericht belegt Somalia, das Land mit der geringsten Korruptionsanfälligkeit ist Neuseeland. Deutschland landete wie schon im Vorjahr auf Platz 14.
Weitere Informationen unter www.transparency.de
Quelle: Ostwirtschaftsreport Nr. 47, 24.11.2009

