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EU schließt Freihandelsabkommen mit Südkorea

Die Europäische Union und Südkorea haben kürzlich das wichtigste Freihandelsabkommen unterzeichnet, das jemals zwischen der EU und einem Drittland ausgehandelt wurde. Handelsmöglichkeiten mit einem geschätzten Wert von bis zu 19 Milliarden Euro werden allein dadurch geschaffen, dass mit dem Abkommen praktisch alle Zölle aufgehoben und viele nichttarifäre Hemmnisse beseitigt werden, zu denen Rechtsvorschriften und Normen in Wirtschaftszweigen wie der Automobil- und Arzneimittelindustrie sowie der Unterhaltungselektronik zählen. Europäische Exporteure sparen dadurch jährlich rund 1,2 Milliarden Euro allein an Zöllen.

Für europäische Unternehmen ergeben sich somit neue Marktperspektiven im Dienstleistungssektor wie Telekommunikation, Umweltschutz, Rechts- und Finanzdienstleistungen und im verarbeitenden Gewerbe. Auch hinsichtlich geistigen Eigentumsrechten, Ausschreibungen, Wettbewerbspolitik sowie Handel und nachhaltiger Entwicklung wurden bedeutende Fortschritte erzielt. Im gegenwärtigen wirtschaftlichen Klima kommt diesem Abkommen, das zur Bekämpfung des ökonomischen Abschwungs und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze beitragen soll, besondere Bedeutung zu.

Quelle: EU-Aktuell vom 15.10.2009


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