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Norwegische Bauwirtschaft wächst weiter

Trotz Wirtschaftskrise wächst die norwegische Wirtschaft dank hoher Staatseinnahmen aus dem Ölgeschäft weiter. Ein Großteil der Investitionen wird in der Baubranche getätigt, die seit Ende der 90er Jahre kontinuierlich wächst und in ihrem stärksten Jahr 2007 ein Umsatzplus von 21 Prozent aufwies. Auch für dieses Jahr wird eine positive Entwicklung erwartet, allerdings fallen die Wachstumszahlen deutlich niedriger aus. Stimulierend wirkt ein im Januar 2009 beschlossenes umfangreiches Strukturhilfeprogramm für die Baubranche mit einem Umfang von ca. 2,3 Mrd. Euro. Neben öffentlichen Bauaufträgen beinhaltet das Programm auch steuerliche und rechtliche Erleichterungen.

Somit bleibt der norwegische Markt weiterhin attraktiv für deutsche Unternehmen, die vor allem in den Bereichen technische Gebäudeausrüstung, Verschalungs- und Gerüstsysteme sowie Tunnelbau tätig sind. Insbesondere deutsche Investoren arbeiten oft mit deutschen Subunternehmen zusammen, auch weil norwegische Anbieter nur über geringe freie Kapazitäten verfügen. Zurzeit ist Deutschland der zweitgrößte Handelspartner von Norwegen, dessen Preisniveau durchschnittlich 17 Prozent über dem der EU liegt.

Weitere Auskünfte:
Deutsch-Norwegische Handelskammer
Tobias Thieme
Drammensveien 111 B
N-0273 Oslo
Tel.: 0047 / 22 / 12 82 20
 

Quelle: ibr Nr. 2, Mai 2009

 


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