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Konjunkturprogramme in Europa eröffnen Marktchancen
Neben vielfältigen Stützungsmaßnahmen für Banken und die Finanzmärkte haben mehrere europäische Länder auch Konjunkturprogramme für ihre heimische Wirtschaft aufgelegt. Diese Investitionsmaßnahmen, die insbesondere in den Ausbau der Infrastruktur fließen, bieten auch deutschen Handwerksbetrieben Exportchancen.
Im Vereinigten Königreich werden Infrastrukturprojekte für 3,3 Mrd. Euro vorgezogen. Zusätzliche, reguläre Großprojekte sind der Ausbau des Flughafen London Heathrow mit einem Auftragsvolumen von 10 Mrd. Euro, Ausbau und Ausbesserung des Straßennetzes für 6,7 Mrd. Euro sowie die Olympischen Spiele mit Auftragsvolumina in Höhe von insgesamt über 10 Mrd. Euro.
In Frankreich sollen über 26 Mrd. Euro in 1.800 Projekte investiert werden, davon fließen 4 Mrd. Euro in Investitionen der großen öffentlichen Versorger, 870 Millionen Euro in die Transportinfrastruktur und 670 Millionen Euro in die Restauration des Kulturerbes. Mit einem Gesamtvolumen von über 440 Mrd. Euro in 2020 ist das 2007 beschlossene Umweltprogramm "Grenelle" veranschlagt. Ein Großteil der Mittel wird in die thermische Renovierung von Altbauten und öffentlichen Gebäuden (192 Mrd. Euro) sowie den Berich der erneuerbaren Energien (115 Mrd. Euro) fließeh.
Auch in Schweden und Dänemark steht der Ausbau der Transport- und Verkehrsinfrastruktur im Vordergrund und wird mit einer Milliardeninvestition vorangetrieben.
Detaillierte Informationen über die Konjunkturprogramme in über 60 Ländern sind abrufbar unter http://www.gtai.de/DE/Content/Standardbeitrag/chancen-in-der-krise.html.
Quelle: Germany Trade and Invest vom 20.6.2009

