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Konjunkturerholung dank aufgehellter Exportaussichten möglich
Die Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung in Deutschland beruhen im Wesentlichen auf den wieder anziehenden Exportaktivitäten. Bei günstigen Rahmenbedingungen könne nach Einschätzung verschiedener Verbände ein Wirtschaftswachstum zwischen rund 2 % (BDI, DIHK) und knapp 3 % (BGA) erreicht werden. In diesen Zahlen sind jedoch statistische Basiseffekte enthalten, so dass der Aufschwung als labil angesehen werden muss.
Positive Signale kommen vor allem von den Maschinenbauern, die Ende 2009 eine Abnahme des Auftragsrückgangs (gegenüber 2008) verzeichnen konnten. Einige Teilbranchen, die früh von der Wirtschaftskrise getroffen wurden, verzeichneten sogar schon wieder Zuwachsraten wie etwa bei Textilmaschinen oder Anlagen zur Papierherstellung.
Entscheidend ist die Frage, wie die Wirtschaft von einem konjunkturgestützten zu einem selbsttragenden Aufschwung kommen kann. Dabei spielt die Frage der Exportfinanzierung eine wesentliche Rolle. In einer im Januar veröffentlichten DIHK-Umfrage klagen zunehmend mehr Unternehmen aller Branchen über verschlechterte Kreditkonditionen für das Exportgeschäft. Besonders viele Schwierigkeiten werden vom Exportgroßhandel sowie den Investitionsgüterproduzenten gemeldet.

