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Ministerin ehrt Sieger 2001

Bundesbildungsministerin ehrt Sieger der 36. Berufsweltmeisterschaft aus Handwerk und Industrie

ZDH-Vize-Präsident Bachmann: Duales System hat sich bewährt
"Das hervorragende Abschneiden der deutschen Mannschaft bei der 36. Berufsweltmeisterschaft 2001 zeigt den hohen Standard und die Leistungsfähigkeit der dualen Berufsausbildung," sagte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn anlässlich des feierlichen Empfangs der jungen Nachwuchskräfte aus Handwerk, Handel und Industrie im Bundesbildungsministerium am 5. November 2001 in Berlin.

Wolfgang Bachmann, Vize-Präsident des Deutschen Handwerksammertages (DHKT), betonte, dass sich die Ausbildung in den Betrieben, flankiert durch die Berufsschule, als besonders praxis- und marktnah bewährt hat. Nicht nur bei den Nachbarn in Europa gilt die Berufsausbildung im dualen System daher als "best-practice"-Modell. Um künftig noch mehr leistungsstarke Jugendliche für eine "Karriere mit Lehre" zu begeistern, bereitet der DHKT jetzt eine bundesweite Kampagne zur Nachwuchs-Gewinnung vor. Sie soll anknüpfen an die Tradition zur Förderung von Begabten im Handwerk. "Dabei bleiben wir unserem Ansatz treu: Spitzenleistung soll Breitenwirkung entfalten", so Bachmann.

Mit ihrem Ergebnis bei der 36. Berufsweltmeisterschaft im koreanischen Seoul hat die junge Berufselite aus Deutschland ihren Platz an der Weltspitze behauptet: Insgesamt errang das deutsche Team im Wettstreit der über 600 jungen Fachkräfte aus 35 Nationen zehn Medaillen (5 x Gold, 4 x Silber, 1 x Bronze) sowie zusätzliche 14 Diplome für besondere Leistungen. Somit kehrten 24 der 31 deutschen Teilnehmer mit einer Auszeichnung aus Seoul zurück. Deutschland erreichte damit in der Nationenwertung hinter Korea Platz 2.

Die Berufsweltmeisterschaft der Jugend wird alle zwei Jahre veranstaltet. Deutsche Träger des Wettbewerbs sind der Deutsche Handwerkskammertag (DHKT) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Die nächste Berufsweltmeisterschaft findet im Jahr 2003 im schweizerischen St. Gallen statt.


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