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Nationale Bildungsinitiative
Mit seinem Konzept einer "Nationalen Bildungsinitiative" hat der ZDH bereits Anfang 2006 eine Zusammenführung der Familien- und Bildungspolitik und systemübergreifende Betrachtung von Erziehung und Bildung gefordert. Die Politik hat diese Vorschläge mit dem Bildungsgipfel am 22. Oktober 2008 unter dem Vorsitz der Bundeskanzlerin aufgegriffen und damit wichtige Weichenstellungen für Verbesserungen im Bildungssystem verabredet. Bund und Länder sind bereit, Bildung als ganzheitliche Aufgabe anzunehmen, die sich von der Vorschule und Schule über die berufliche Aus- und Weiterbildung bis in die Hochschule erstreckt. Wesentliche Teile der ZDH-Forderungen finden sich auch im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP wieder.
Das Handwerk sieht darüber hinausgehend vor allem Handlungsbedarf beim Ausbau schulischer Ganztagesangebote, der Einführung eines beitragsfreien obligatorischen Vorschuljahres sowie der Umsetzung einer flächendeckend verbindlichen Berufsorientierung und eines ökonomischen Bildungsangebots an allen allgemeinbildenden Schulen.

