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Japan-Jahr für Handwerker und Kaufleute

In einer anderen Kultur Berufserfahrung sammeln - diese Chance bietet die Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt) Auszubildenden ab 18 Jahren an.
 
Das achtwöchige Programm beginnt i. d. R. Ende September. Es fördert die internationale Erfahrung von Auszubildenden und ermöglicht ihnen einen Einblick in die fernöstliche Lebens- und Arbeitsweise. nach einem Einführungsseminar und einer Informationsreise in Japan lernen sie im Praktikum eine völlig unterschiedliche Unternehmenskultur in einem japanischen Unternehmen kennen.

Für die Unternehmen, die sich entschließen, ihren Auszubildenden diese Erfahrung zuteil werden zu lassen, ist es ein regelrechter Gewinn und langfristige Investition in ihre kompetenten, jungen Mitarbeiter - Motivation, Einbringen neuer Erfahrungen, und vieles mehr. Die Erfahrungen mit dem Programm waren bislang sehr gut.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert diese Aufenthalte u.a. mit einem Stipendium in Höhe von 615.- Euro pro Monat. Interessierte Unternehmen können sich (für Ihre Auszubildenden) i. d. R. Ende 30. April eines jeden Jahres bei InWEnt bewerben.

Hinweis: die Auszubildenden sollten über gute Englischkenntnisse verfügen.
 
Programmziele
Förderung berufspraktischer Weiterbildung zur Anpassung an neue berufliche Anforderungen und zur Vorbereitung auf den beruflichen Aufstieg; Erweiterung der fachsprachlichen und interkulturellen Kompetenzen

Teilnehmervoraussetzungen
qualifizierte Fachkräfte aus allen Fachbereichen (z.B.Gesellen, Facharbeiter, Meister, Techniker, praktische Betriebswirte, Fachwirte) mit abgeschlossener nichtakademischer Berufsausbildung; mindestens einjährige Berufserfahrung; Grundkenntnisse der japanischen Sprache zum Zeitpunkt der Ausreise

Zielland
Japan
 
Programmablauf
Vorbereitungsseminar in Köln
Intensivsprachkurs in Fukuoka, Dauer: 6 Monate berufsbezogenes, weiterbildendes Praktikum, Dauer: 6 Monate
Auswertungsseminar in Köln

Finanzierung
Eigenmittel; Stipendien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für Reise- und Lebenshaltungskosten und zur (Teil-) finanzierung der Kosten für Weiterbildungsmaßnahme und Sprachkurs

Kontaktadresse

Mehr Infos bei

InWEnt gGmbH

InWEnt gGmbH

Maija Späth, Abteilung Asien/Pazifik

Marina Neuendorff

Weyerstrasse 79-83, 50676 Köln

Weyerstrasse 79-83, 50676 Köln

Tel.: 0221 - 2098 233

Tel.: 0221 - 2098 284

Fax: 0221 - 2098 222

Fax: 0221 - 2098 482

E-Mail:  maija.spaeth@inwent.org

E-Mail:  marina.neuendorff@inwent.org

 

 

Ausbildung für japanische Handwerker in Deutschland

Das Programm im Überblick:

Hintergrund
In Japan besteht eine große Nachfrage nach der deutschen Handwerksausbildung, deutsche Handwerksprodukte sind sehr hoch angesehen, ebenfalls der Meistertitel. Dieser Nachfrage aus Japan hat die CDG mit einem spezifischen Programmangebot an japanische Nachwuchskräfte mit einer handwerklichen oder technischen Vorbildung entsprochen. Das Konzept greift das besondere Interesse der japanischen Bewerber auf und nutzt zugleich das spezifische Fortbildungsangebot in den deutschen Handwerksbetrieben.

Das Programm
Das Programm soll 18 Monate dauern. und eine formale Ausbildung mit abschließender Gesellenprüfung anbieten, die sich zunächst auf die Ausbildungsbereiche

  • Bäcker, Konditor  
  • Orthopädieschuhmacher  
  • Tischler  
  • Brauer, Mälzer 
     
     

konzentrieren wird. Der beruflichen Fortbildung wird ein Sprachkurs in Japan bzw. in Deutschland vorausgehen, der es den Teilnehmern ermöglicht, den relativ hohen Anforderungen im Rahmen der Ausbildung gerecht zu werden. Darüber soll der Teilnehmer lernen, sich zu integrieren und selbständig in Deutschland zu leben. Die Vorteile eines solchen Programms liegen außer in der interkulturellen Erfahrung insbesondere in der Werbung für und der Verbreitung deutscher Handwerkskunst im Ausland.

Finanzierung
Die japanischen Teilnehmer finanzieren die Programmteilnahme aus eigenen Mitteln, u.a. Sprachkurs, Reisekosten und Lebenshaltungskosten. Es sollen lediglich die tariflich vereinbarte Ausbildungsvergütung von den jeweiligen Handwerksbetreiben gezahlt werden.

Die Rolle der Handwerkskammern
Die Programmdurchführung erfolgt in enger Kooperation und Abstimmung mit einer Handwerkskammer. Im Rahmen der Vorbereitung werden die gesamten formalen Konditionen für den Abschluß der Ausbildung in Deutschland mit der jeweiligen HwK abgestimmt. Weiterhin erfolgt eine enge Koordination hinsichtlich der inhaltlichen und organisatorischen Gestaltung in der verkürzten Ausbildungsphase. Die Auswahl geeigneter Ausbildungsbetriebe und der Berufsschule im jeweiligen Handwerksbezirk wird im wesentlichen von der HwK übernommen, u.U. unter Nutzung der überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen.

Erfahrungen
Seit 1998 wurden vier Ausbildungsprogramme für japanische Handwerker in Kooperation mit den Handwerkskammern Düsseldorf, Münster, Potsdam und Hildesheim realisiert. Insgesamt sind bisher 31 japanische Teilnehmer für dieses Programm nach Deutschland eingereist. Die ersten Teilnehmer werden ihre Ausbildung in diesem Sommer mit der Gesellenprüfung abschließen.
Das Programm ist auf beiden Seiten - Arbeitgeber wie Lehrlingsseite - sehr gut angenommen worden. Die Betriebe waren sehr zufrieden mit der Geschicklichkeit, dem Fleiß und der Qualität der Arbeit ihrer japanischen Lehrlinge, während die Lehrlinge ihrerseits in dem Programm eine geeignete Herausforderung gefunden haben.

Mehr zum Thema...

im Internet:

InWEnt - Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH
 http://www.inwent.org

Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin
 www.jdzb.de


Service

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