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Fachtagung “ECVET - Von der europäischen Empfehlung zur Anwendung in Deutschland“
Mit der Erklärung von Kopenhagen 2002 wurde eine Vielzahl von Aktivitäten initiiert, die zur Erhöhung der Transparenz von Qualifikationen und damit zur Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität von Lernenden der Berufsbildung in Europa beitragen sollen. Eine dieser Initiativen ist die Entwicklung eines Europäischen Leistungspunktesystems für die berufliche Bildung (ECVET). Mit ECVET soll ein Verfahren etabliert werden, das es erlaubt, Lernleistungen, die in verschiedenen Bildungssystemen der beruflichen Aus- und Weiterbildung erbracht wurden, zu übertragen und wechselseitig anzuerkennen.
Eine wesentliche Entwicklungsetappe wird durch den „Vorschlag zur Einrichtung des europäischen Leistungspunktesystems für die Berufsbildung (ECVET)“ markiert, der im Dezember 2008 im Europäischen Parlament verabschiedet wurde. Zur Erprobung von ECVET wurden 2009 europaweit elf Projekte ausgewählt. Drei dieser Projekte – AEROVET, CREDCHEM und SME MASTER Plus – werden vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), dem Institut für Technik und Bildung in Bremen (ITB) und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) koordiniert.
Die Fachtagung „ECVET: Von der europäischen Empfehlung zu einer Anwendung in Deutschland“ hat die Erfahrungen und Ergebnisse dieser drei Pilotprojekte aufgenommen und darauf abgezielt, Möglichkeiten und Grenzen einer Anwendung von ECVET im Kontext europäischer Mobilitätsförderung mit Vertreterinnen und Vertretern aus Berufsbildungspraxis, Forschung und Politik zu diskutieren.
Weitere Informationen zu den Pilotprojekten:
AEROVET ( www.pilot-aero.net)
CREDCHEM ( www.credchem.eu)
SME MASTER Plus ( www.sme-master.eu)



