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Rahmen für die europäische Bildungszusammenarbeit 2010 - 2020

Am 12. Mai 2009 hat der Rat der EU-Bildungsminister einen neuen strategischen Rahmen für die Zusammenarbeit in der europäischen Bildungspolitik für den Zeitraum 2010-2020 verabschiedet.

In diesem Zusammenhang verständigte sich der Rat auch auf europäische Durchschnittsbezugswerte (Benchmarks) zur Messung der Fortschritte in der gemeinsamen Zielerreichung. Bei diesen europäischen Benchmarks handelt es sich nicht um konkrete Zielvorgaben für einzelne EU-Mitgliedsstaaten. Vielmehr sind die Mitgliedsstaaten in ihrer Gesamtheit dazu aufgerufen diese Benchmarks mit nationalen Maßgaben und unter Berücksichtigung sich ändernder ökonomischer  Rahmenbedingungen gemeinsam zu erreichen.

In Zukunft wird es folgende fünf Benchmarks geben, die bis 2020 erreicht werden sollen:

  1. Erhöhung der Beteiligungsquote Erwachsener am lebenslangen Lernen auf 15 %
  2. Absenkung des Anteils der 15-jährigen Schüler mit schlechten Leistungen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften (PISA-Indikatoren) auf unter 15 %
  3. Anzahl der Hochschulabsolventen (einschließlich Meisterausbildung) auf mindestens 40 %
  4. Absenkung der Anzahl der Schul- und Ausbildungsabbrecher auf unter 10 %
  5. Vorschulbildung für mindestens 95 % der Kinder ab dem vierten Lebensjahr

Ferner sollen zu den folgenden drei Themenbereichen bis 2010 (für 3. bis 2012) Benchmarks entwickelt werden.

  1. Grenzüberschreitende Mobilität zu Lernzwecken
  2. Beschäftigungsfähigkeit
  3. Fremdsprachen

Zudem könnte noch ein Indikator zu Kreativität und Innovation im Bildungsbereich aufgenommen werden.

Weitere Informationen:


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Ihr Ansprechpartner

Dr. Christian Sperle
Berufliche Bildung
Tel. :030 20619-305
Fax: 030 2061959-305
 dr.sperle@zdh.de

 
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