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Die neue Lissabon-Strategie der Europäischen Kommission

Im März 2000 haben die EU-Regierungschefs auf einem Sondergipfel in Lissabon gemeinsame Ziele und eine Strategie für mehr Arbeitnehmerfreizügigkeit, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit in Europa beschlossen, durch welche die Europäische Union bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt avancieren soll. Bildungspolitisches Hauptanliegen ist die Schaffung eines europäischen Bildungs- und Beschäftigungsraumes sowie die Förderung lebenslangen Lernens.

Nachdem im sogenannten Halbzeitbericht festgestellt worden ist, dass die Lissabon-Strategie weit hinter den gesetzten Ergebnissen zurückgeblieben ist, wurde im März 2005 die neue Lissabon-Strategie für Wachstum und Beschäftigung in der EU verabschiedet, durch welche die ursprüngliche Strategie effizienter gestaltet wurde.

Die neue Lissabon-Strategie sieht ein Aktionsprogramm für die EU und ihre Mitgliedstaaten zur Erreichung von zwei übergeordneten Zielen vor: ein höheres und nachhaltiges Wirtschaftswachstums sowie die Schaffung von mehr und qualitativ besseren Arbeitsplätzen. Durch die Schwerpunktsetzung sollen die gesetzten Ziele jetzt bis zum Jahr 2013 erreicht werden.

Im aktuellen Fortschrittsbericht zur Erreichung der Lissabonziele im Bereich Bildung vom 10. Juni 2008 wird dem Dualen System erneut eine hohe Arbeitsmarkttauglichkeit bescheinigt. Dies zeigt sich vor allem an der vergleichsweise niedrigen Jugendarbeitslosigkeit in Ländern mit dualer Ausbildung.

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im Internet: Europäische Kommission  Lissabon-Strategie


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